Aus- & Nachblick

Blickaus-Kuechenfenster


Eigentlich wollte ich hier nur den abendlichen Blick aus dem Küchenfenster fotografieren (nein, das da hinten ist nicht die Sonne, sondern der sich im Fensterglas spiegelnde Blitz). Den Bach wird man nämlich bald nicht mehr sehen - Stichwort: Brennessel und zwar die hohe Variante (heilkräutertechnisch ist das eh von Vorteil). Im Vordergrund der Osterschmuck (ja, sehr süß) und im Hintergrund das Auszugshäuschen. Vorm Fenster der Holzstoß. So weit, so wenig interessant.

Wie so oft ist es mir auch hier viel lustiger nach dem zu schauen, das ich NICHT (mit Absicht) ins Bild gesetzt habe. Zum Beispiel die Eiche - das ist der Baum/sind die Äste linkerhand, die mit den vielen braunen Blättern. Die Eichen verlieren ihre Blätter nämlich erst, wenn die neuen kommen. Eigentlich ein Wintermantel, sehr praktisch.

Und dann ist die Aufschüttung gut zu erkennen, denn die rechte Uferseite bestand ursprünglich nicht aus einer so steilen Böschung. Beim Teichbau haben wir den Humus auf der Wiese zwischen Auszugshaus uns Wohnhaus aufgeführt/aufführen lassen.

Und im Hintergrund kann man den Weg erkennen, der zu uns herunter führt.

So geht's dahin (da ist noch viel mehr und dahinter steckt jede Menge Geschichten): ein typisches "Überraschungsei-Foto". Nur die Schokolade fehlt, dafür sind viel mehr Überraschungen drauf, als in einem Überraschungsei drin sind. Gut so.
Bubi40 - 7. Apr, 17:46

es ist eine gute idee, deinen blog mit impressionen - optisch wie auch literarisch - zu gestalten. es macht spass zu " konsumieren ", und es macht appetit auf einen besuch. wobei der appetit durchaus auch im ursprünglichen sinn zu verstehen ist !
schön ist, dass du jedes jahr auf`s neue die faszination des werdens und vergehens empfindest. und dass du sogar gestaltend einzugreifen verstehst ... klasse.
du wirst es nicht glauben, aber auch hier gibt es einen gut passenden " willi ". der geht so :
Wilhelm Busch
Immer wieder
Der Winter ging, der Sommer kam.
Er bringt aufs neue wieder
Den vielbeliebten Wunderkram
Der Blumen und der Lieder.

Wie das so wechselt Jahr um Jahr,
Betracht' ich fast mit Sorgen.
Was lebte, starb, was ist, es war,
Und heute wird zu morgen.

Stets muss die Bildnerin Natur
Den alten Ton benützen
In Haus und Garten, Wald und Flur
Zu ihren neuen Skizzen.

ich finde, das hat er sehr gut gesagt ... oder ?

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